Neue Windows-10-Funktion warnt vor Festplattenversagen

Neue Windows-10-Funktion warnt vor Festplattenversagen

Microsoft liefert regelmäßig Updates für Windows 10 – und oft auch neue Funktionen. In einer Vorschauversion des Betriebssystems haben Tester nun ein neues, nützliches Feature entdeckt.

Wie steht es um die Festplatte? Das können Nutzer normalerweise mit bestimmter Software prüfen. Microsoft testet in einer Vorschau-Version von Windows 10 nun eine Funktion, die Festplatten überwacht – und Nutzer warnt, falls sie beschädigt sind. Das berichtet Microsoft auf seinem „Windows Insider Blog“. So weist Windows in den Einstellungen darauf hin, wie viel Lebensdauer die Festplatte noch haben könnte. Falls dieser Wert zu niedrig liegt, warnt das System den Nutzer und erklärt, dass er die „Daten sicher sollte“ bevor es zu einem Festplattenversagen kommt. Bisher prüft die Funktion nur Festplatten des Typs NVMe SSD. Über die SATA-Schnittstelle angebundene SSDs oder klassische Festplatten (HDDs) werden nicht abgedeckt. Ob die Funktion auch auf andere Festplattentypen ausgeweitet wird, ist unbekannt. Auch ist noch nicht bekannt, wann das Feature für alle Windows-Nutzer ausgeliefert wird.

System manuell prüfen
Schon jetzt bietet Windows 10 Funktionen, mit denen Nutzer ihr System auf Fehler prüfen können. Ein Serviceprogramm beispielsweise ersetzt automatisch defekte oder fehlende Systemdateien. Wie Sie das nutzen können, lesen Sie hier.

Die sogenannte Speicherdiagnose dagegen prüft den Arbeitsspeicher. Ein Hinweis darauf, dass dieser beschädigt sein könnte, sind häufig auftretende Bluescreens. Wie sie den Arbeitsspeicher prüfen können, erklären wir in diesem Artikel.

Neue Windows-10-Funktionen als Insider testen
Windows 10 erschien im Juli 2015 und gilt als die letzte Windows-Version. Das hatte zumindest ein Microsoft-Entwickler auf einer Konferenz 2015 bekannt gegeben. Von nun an solle Microsoft auf „Windows as a Service“ setzen. Das bedeutet: Windows 10 wird durch Upgrades regelmäßig mit neuen Funktionen bestückt, sodass das System aktuell bleibt. Windows-Nutzer können zudem neue Funktionen vorab testen, wie das neue Festplatten-Überwachungs-Feature. Dazu müssen Sie sich als Windows-Insider anmelden. Wie das geht, lesen Sie hier.

Windows-Insider erhalten früher Zugriff auf künftige Updates, müssen aber auch Microsoft umfassende Zugriffe auf Informationen zu ihrem System gewähren. Beispielsweise müssen die Privatsphäreeinstellungen entsprechend eingestellt sein, um eine Systemdiagnose zu ermöglichen. Und: Testversionen von Windows können instabil sein. Wichtige Daten können aufgrund von Fehlern verloren gehen. Wenn Sie eine Vorabversion von Windows auf Ihrem Rechner installieren wollen, sollten Sie vorher Ihre Daten sichern.

admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.