Als die Telekom im April ihre Volumenbegrenzung für Festnetzanschlüsse angekündigt hat, startete im Internet ein einzigartiger Shitstorm: Abwertend betitelten User den Bonner Konzern bereits als „Drosselkom“. Obwohl eine derartige Geschwindigkeitsbegrenzung für mobiles Internet bereits Standard ist, konnte man diesen Schritt der Telekom nicht verstehen.

Mittlerweile hat ein Gericht die umstrittene Entscheidung gekippt: Flatratetarife im Festnetzbereich dürfen keine Volumengrenze haben und trotzdem wird die Bremse kommen. Allerdings mit einem neuen Tarifmodell.

Mobile Internetnutzung in Deutschland immer größer

Der Smartphone als mobiler Begleiter findet immer häufiger den Weg in die Hosentaschen der Deutschen. Der Traffic durch die Geräte nimmt immer weiter zu. Durch flexible Tarife oder eine hohe Trafficbegrenzung nimmt auch das sogenannte „Tethering“,  also das Teilen der Internetverbindung mit anderen Geräten, weiter zu.  Während die Mobilfunkverträge der großen Anbieter mobiles Internet bereits oft ab 500 Megabyte drosseln, wächst die Konkurrenz und das Angebot für den Endverbraucher: Mobilfunkdiscounter werden immer häufiger zur echten Alternative.

Discounterpreis, D-Netz Qualität

Obwohl der Kunde im D-Netz surft, zahlt er einen wesentlich geringeren Preis. Einen neuen Ansatz zeigt der Anbieter Discosurf auf: Dort bekommt man ohne Vertragslaufzeit bis zu drei Simkarten mit 3 Gigabyte Traffic. Gesurft wird im D-Netz und o2-Netz. Die Tarife können flexibel online unter www.discosurf.de  ohne nervige und lange Vertragslaufzeiten gebucht werden.

Mobile Trafficbegrenzung als Vorreiter?

Welche Provider es der Telekom nachmachen ist bisher noch nicht komplett bekannt. Viele Konzerne denken bereits über eine Drossel nach. Am Ende werden sich Verbraucherzentralen und Endkunden jedoch durchsetzen: Die Idee einer Bremse kommt nämlich jetzt etwas zu spät.



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Daniel Schmidt