Amazon plant in naher Zukunft eine Auslieferung innerhalb kürzester Zeit mithilfe von Drohnen. Diese Meldung begeisterte gestern nicht nur die Fans des Internet-Händlers. Doch in Deutschland wird eine solche Auslieferung mehr als unwahrscheinlich sein. In Großstädten, wie etwa Frankfurt, ist für jeden Flug der Drohnen eine einzelne Erlaubnis der Deutschen Flugsicherung notwendig.

Gestern wurde bekannt, dass Amazon Gründer Jeff Bezos in naher Zukunft Bestellungen innerhalb von 30 Minuten ausliefern möchte. Einen solchen Express-Service wie Amazon Prime Air ihn bietet, wird es in Deutschland vermutlich nicht geben. Grund dafür sind die strengen Auflagen der deutschen Behörden. Eine Sprecherin der DFS sagte gegenüber der FAZ, dass viele bürokratische Hindernisse einem Start von Amazon Prime Air im Weg stehen. So müssten bis zu drei Behörden bzw. Kontrollgremien konsultiert werden, bis die Drohnen an den Start gehen könnten.

So wäre das Luftfahrt-Bundesamt für die Zulassung der Prototypen verantwortlich, die Landesluftfahrtbehörden stellen eine Starterlaubnis aus und in Bereichen des Instrumentalfluges, also in Bereichen in denen der Luftraum kontrolliert wird, muss die Deutsche Flugsicherung für jeden Start und jede Landung eine extra Erlaubnis erteilen. Eben diese Bereiche befinden sich zum Beispiel in der Nähe große Verkehrsflughäfen wie etwa Frankfurt oder Düsseldorf.

4You2Connect meint: Viel Wirbel um nichts. Bis die Drohnen an den Start gehen könnten, wären noch einige Jahre Planung und jede Menge Infrastruktur von Nöten. Bezos sagte selbst, dass die Drohnen eine Reichweite von ca. 16 Kilometer haben. Vom Lager in Bad Hersfeld zum Beispiel wären 16 km nicht sehr reichweitenstark. Wir werden sehen, wie dieses Thema in Zukunft weiter geht. Wir berichten.


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Sebastian Siepmann