Leben Retten. Nicht immer ist das so einfach wie beim Rettungsdienst Simulator 2014. Das Spiel aus dem Hause rondomedia, produziert von cyberphobX, kommt mit einer Vielzahl verschiedener Einsätze daher. Wir haben das Game einmal angespielt.

Koordiniere und befehlige Fahrzeuge und Personal und kümmer dich zudem um den Ausbau deiner Rettungswache. IDir begegnen bei deiner täglichen Arbeit spannende und realistische Einsatzszenarien - darunter Verkehrsunfälle, Notfallrettungen, Naturkatastrophen aber auch einfache Krankenfahrten.

Verfolge dabei deine Rettungskräfte mit Hilfe der detaillierten Stadtkarte und behalte so zu jeder Zeit den Überblick über die Ereignisse in deinem Einsatzgebiet. Erreicht ein Team den Einsatzort, so schaltet das Spiel automatisch in eine Taktische-Ansicht, welche es dir erlaubt, die Einheiten vor Ort agieren zu lassen. Dank des integrierten Rettungdienstleitfadens ist es dir möglich, die Verunglückten zielgenau zu untersuchen und zu behandeln - hier ist höchste Konzentration und Fingerspitzengefühl gefragt.

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Rettungsdienst-Simulator 2014Jede Minute zählt. Das gilt im wahren Leben noch viel mehr, als im Spiel. Doch auch dort gibt es mehr Punkte, wenn die Patienten schnell und fachgerecht behandelt werden. Durch die zumeist sehr eng kalkulierten Zeitvorgaben, je nachdem welcher der drei Schwierigkeitsgrade gewählt wurde, erwacht im Spieler doch häufiger als gedacht wahrer „Einsatzstress“. Falsche Diagnosen und Behandlungen führen ebenso zu Punktabzug wie ein Überschreiten der Zeitvorgaben. Durch die Punkte, welche in Form von Sternen vergeben werden, können Updates auf der Wache gekauft werden. So zum Beispiel neue Fahrzeuge wie zusätzliche Rettungswagen oder Rettungshubschrauber bzw. zusätzliche Motorleistung in vorhandenen Fahrzeugen.

Die Einsatzkräfte geben selbstständig Rückmeldungen („RTW 1 an der Einsatzstelle eingetroffen.“) und auch beim Eintreffen neuer Einsätze aus der Leitstelle gibt es den typischen Sound. Der Alarmempfänger piepst und macht so auf den Einsatz aufmerksam. Zusätzliche Sounds sind kaum vorhanden, doch dies tut der Stimmung keinen Abbruch.

Die Bedienung des Spiels ist durch das anfängliche Tutorial schnell erlernt. Leider ist es nur möglich eine Art von Rettern im Spiel zu steuern. Nur der Notarzt kann durch den Spieler Befehle entgegen nehmen. Und diese halten sich auch in Grenzen. So ist es möglich, verschiedene so genannte Vitalparameter aufzunehmen, den Körper auf Verletzungen zu überprüfen und die Umgebung nach möglichen Hinweisen ab zu suchen. Hingegen die Art der Medikation und Behandlung durch den Notarzt ist umso größer. So kann der Spieler verschiedene Injektionen verabreichen, den Defibrillator anlegen oder auch Verbände nutzen. Je nachdem, welche Verletzung der Patient aufweist, ist eine bis maximal drei Arten der Behandlung die richtige Wahl. Da die Verletzungs- und Erkrankungsmuster so unterschiedlich sind, wie auch die Spieler, werden sämtliche Aufgaben samt ihrer „richtigen“ Behandlung im „Buch“ nach Körperregion übersichtlich aufgelistet.

Rettungsdienst-Simulator 2014 - Übersicht der Rettungswache

Leider beinhaltet die Kampagne des Rettungsdienst-Simulators 2014 nur 25 Missionen, die man doch recht fix durchgespielt hat. Da bietet der freie Modus des Games noch ein wenig Abwechslung, doch auch da ist irgendwann kein Spielspaß mehr zu finden. Die Anzahl der verschiedenen Fahrzeuge ist themenbedingt nicht sonderlich groß. Es stehen ein NEF (Notarzteinsatzfahrzeug), ein KTW (Krankentransportwagen), maximal frei RTW (Rettungswagen) sowie zwei RTH (Rettungshubschrauber) zur Verfügung. Diese können noch, wie oben bereits erwähnt, ein wenig verbessert werden, danach jedoch gibt es kaum noch Herausforderungen. Eventuell gibt es ja noch ein Update aus den Reihen des Publishers.

Auch als Nicht-Laie in Sachen Rettungsdienst sollte man sich unbedingt an die Vorgaben aus „Dem Buch“ halten. Denn nur die Vorgaben, die vom Entwickler ins Spiel integriert wurden, sind auch richtig. Leider gibt es hier nur die eine, ultimative Lösung.

Für das Spielen vom Rettungsdienst-Simulator 2014 werden folgende Spezifikationen vorausgesetzt:

  • Dual-Core-Prozessor ab 2,5 GHz
  • Grafikkarte mit Pixelshader 3.0-Unterstützung ab 512 MB Grafikspeicher, z. B. Nvidia GeForce 7xxx-oder ATI Radeon HD-2000-Serie
  • 2 GB RAM
  • 3 GB freier Festplattenspeicher bei der Installation
  • Microsoft Windows™ XP oder höher mit Direct-X 9.0c
  • DVD-Laufwerk
  • Internetverbindung zur Validitätsprüfung erforderlich.


Über den Autor

Sebastian Siepmann