Das Kultusministerium in Baden-Württemberg hat neue Regeln für seine Lehrer aufgestellt. Demnach ist es diesen nun verboten, soziale Netzwerke für dienstliche Zwecke zu verwenden.

Aus Gründen des Datenschutzes, so heißt es zumindest aus dem Kultusministerium in Stuttgart, ist es Lehrer verboten, soziale Netzwerke für die Durchführung dienstlicher Zwecke zu verwenden. Dies gilt sowohl für die Kommunikation unter Lehrer selbst, als auch mit Schülern.

Offiziell ausgesprochene Verbote soll es laut Ministerium nicht geben. Die Lehrer sollen auf den "konventionellen Schriftverkehr" zurückgreifen, oder "zur Verfügung stehende, verschlüsselte Mailprogramme" nutzen. Viele Klassen nutzen die Gruppen-Funktionen der verschiedenen Netzwerke, um dort Dateien, Aufgaben oder ähnliches auszutauschen. Durch das "Verbot" werden diese Gruppen wegfallen.

4You2Connect meint: Ein ganz klarer Schritt in die falsche Richtung. In Sachen "neue Medien" müssen die Kultur-Beauftragten in Baden-Württemberg noch eine ganze Menge lernen. Es gibt schließlich mehr als "Neuland" und "Killerspiele".



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Sebastian Siepmann