Mit einer App, die es gar nicht gibt, hat ein 23-jähriger Spanier jetzt 50.000 Dollar Gewinn gemacht. Mit WhatsappSpy spülte er sein neues Vermögen aus dem Portmonee seiner Opfer direkt auf sein Konto.

Eine App, die es gar nicht gibt? Und damit auch noch Geld verdienen? Klingt unglaublich. Ist aber möglich. Wenn genug Leute einfach nur daran glauben. Ein 23-jähriger Spanier bot an, mit seiner App WhatsAppSpy die Whatsapp-Nachrichten von Freunden lesen zu können. Eine ähnliche Masche, wie beim sozialen Netzwerk Facebook, in dem eine App verspricht, sehen zu können, wer auf dem eigenem Profil zu Besuch war.

Ebenso, wie bei Kettenbriefe, die zum Beispiel das Ende von WhatApp ankündigen, gibt es genug Leute, die auf solche Art hinter das Licht geführt werden. Der Spanier gab an, nach der erfolgreichen, kostenpflichtigen Registrierung bei WhatsAppSpy, den Downloadlink zu versenden. Stattdessen verbarg sich dahinter ein Premium-Messaging-Service, der kostenpflichtige Werbung versendet.

Warum sich keines der Opfer direkt nach der Abzocke bei der Polizei meldete hat zwei Gründe. Zum einen, der eher geringe Betrag, zum anderen die Vermutung, mit WhatsAppSpy selbst gegen das Gesetz zu verstoßen. Mittlerweile haben die spanischen Behörden dem jungen Mann jedoch einen Riegel vorgeschoben.



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Sebastian Siepmann