„The Raven – Vermächtnis eines Meisterdiebs“, das am 23. Juli via Steam und anderen ESD-Plattformen für PC, Mac und Linux erscheint, und noch diesen Sommer im PSN und via XBLA veröffentlicht werden wird, zollt den klassischen Agatha Christie-Krimigeschichten und Gangsterfilmen der 60er  und 70er Jahre Tribut und entführt euch über 30 wunderschön in Szene gesetzte Schauplätze von England bis Kairo und lässt die Spieler sowohl in die Rolle des Ermittlers als auch in jene des Diebes schlüpfen.

Wir berichteten bereits hier von the Raven und nun haben wir es auch genauer für euch unter die Lupe genommen:

Story:

The Raven spielt in den 60er Jahren und beginnt mit einem Kunstraub hinter dem der Dieb „Raven“ steckt, welcher als Markenzeichen eine schwarze Feder hinterlässt.  Die Spuren erstrecken sich von  der Schweiz bis nach Ägypten. Im Mittelpunkt des ersten von drei Kapiteln steht einer von zwei Edelsteinen, ein legendären Saphir, das „Auge der Sphinx“.  Während der erste schon vermisst wird, versuchen die Ermittler den zweiten zu schützen und Raven zu schnappen. Der Spieler erfährt die Geschichte aus der Sicht beider Seiten und kann somit tiefer in die Story eintauchen.

 

Features:

  • Hochspannendes Krimi-Adventure mit zahlreichen Perspektivenwechseln zwischen Ermittler und Verbrecher
  • Kinoreife Präsentation mit tausenden Kameraeinstellungen und hunderten Zwischensequenzen
  • Optionale Rätsel und Punktesystem für erfahrene Adventure-Fans
  • Notizbuch und Hilfefunktion für Adventure-Anfänger
  • Atemberaubende Echtzeit-3D-Grafik in Full HD

Bonusmaterial:

  • Mitwirkende
  • Concept Art Gallery
  • Artwork 3D-Modelle Gallery
  • The Raven in Concert
  • Soundtrack

Zu Beginn sind die Extras noch verschlossen und man kann sich nur die Mitwirkenden anschauen, aber im Laufe des Spieles füllt sich die Gallery allmählich mit Material und kann jederzeit angesehen werden. Außerdem enthält the Raven ein Erfolgssystem, welches dem Spieler den Anreiz gibt auch die Bonusrätsel zu lösen.

Das Spiel:

Zunächst beginnt das Spiel mit einem Video, welches in die Story einführt und den Raub des Raven zeigt in dem ein Mensch verletzt wird durch eine Explosion. Danach schlüpft man in die Rolle des Wachtmeisters Zellner und versucht sich einen Weg ins Ermittlerteam zu verschaffen.  Zu Anfang hat man die Wahl ob man durch ein Tutorial in das Spiel eingeführt werden möchte. Das Tutorial ist sehr kurz gehalten und verwirrt den Spieler nicht mit unnötigen Gerede oder Erklärungen, sondern verbindet jede Erklärung mit einer Aktion die der Spieler ausführen soll in einem Kontext. Da das Prinzip des Point-and-Click-Adventures nicht allzu Umfangreich ist, gestaltet sich das Tutorial auch nicht besonders Sinnvoll für Spieler, die das Prinzip schon kennen und auch als Neuling denke ich würde man ohne super auskommen.

Zu Beginn lernt man schon einige Charaktere kennen mit denen man sich unterhalten kann bzw. auch muss, dort hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Dialogpunkten und auch Antwortmöglichkeiten. Stellenweise jedoch auch nur eine angebliche Auswahl, wo es egal ist was man wählt, da die zu spielende Person dann zum Teil es doch für keine gute Idee hält.

In dem Spiel sammelt man außerdem Adventure-Punkte, welche einem helfen wichtige Checkpoints aufzeigen zu lassen, falls man mal nicht weiterkommt. Die Punkte lassen sich leicht erspielen und das Anzeigen von Tipps kostet auch nur 10 Punkte. Jedoch hilft einem das auch nicht immer weiter, wenn man zum Beispiel etwas kombinieren muss und das Weiterkommen nicht am übersehen von Checkpoints liegt.

Grafik:

Für unser zum Teil Grafikverwöhntes Auge ist The Raven natürlich nicht das non plus Ultra auf dem Videospielmarkt, kann aber in seinem Genre vollkommen überzeugen und zeigt sich grafisch weiter als die meisten P&C-Adventures. Die Videos sind liebevoll gestaltet und teilweise auch sehr detailliert und schön anzusehen.

Synchro:

Die Synchronstimmen sind sehr gut gewählt und man erfreut sich immer wieder wenn man die eine oder andere Stimme aus Filmen erkennt. Die Auswahl der Synchronsprecher ist beeindruckend und haucht den Charakteren mehr tiefe und Leben ein. Teilweise passen die Lippenbewegungen nicht eins zu eins mit dem Text überein bzw. macht es den Anschein als plappern die Münder nur so vor sich hin, aber das ist in dem Genre ja auch nicht weiter verwunderlich und fällt hier auch gar nicht so negativ auf.

Screenshots (für größere Sicht anklicken):

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Über den Autor

Denise Dahl