Nachdem im vergangenem Jahr eine enorme Flut die asiatischen Region überschwemmt und dadurch die Festplattenpreise in die Höhe getrieben hat, frage ich mich, wer denn heute noch reine Festplatten benötigt. Ich selber stehe einfach voll auf die Wolke eine andere Methode ist die Möglichkeit alles im heimischen Netzwerk zu speichern - NAS - Network Attached Storage.

Ein NAS zu deutsch Netzwerkgebundener Speicher wird in der Regel verwendet, wenn man in einem Netzwerk viel Speicherplatz zur Verfügung stellen will bzw. muss. Zum Beispiel macht ein NAS in einem mittelständischen Büro Sinn, wenn ein großer, hochtechnisierter und ausgebauter Server zu teuer ist.

Ein Beispiel: Eine kleines, mittelständisches Unternehmen besitzt insgesamt nur einen Scanner für alle Mitarbeiter. Da diese jedoch alle hin und wieder auf die eingescannten Daten zugreifen müssen, speichert man diese eben im Netzwerk - einem NAS. Nun ist es allen Mitarbeitern der Firma möglich, durch die richtige Einrichtung auf dem Computer, auf die Unterlagen zuzugreifen.

Ein weiterer Vorteil von NAS ist die einfache Bedienbarkeit, welche selbstverständlich auch vom jeweiligen Typ abhängt. Zusätzlich gibt es heute Arten von NAS, welche ganz einfach eine kleine, private Cloud erstellen, sprich auf den man auch unterwegs vom Handy zugreifen kann. Im Gegensatz zu den großen Cloud-Diensten wie Google-Drive, Dropbox, Skydrive oder Amazon Cloud Drive ist hier der Betreiber selber für die Kapazität der Cloud verantwortlich.

Die Kollegen von NASServer.info haben sich einige Arten von NAS angesehen, wie z.B. den Qnap NAS. Schaut euch den Qnap NAS im Test an.



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Sebastian Siepmann