Inhalt:

Amsterdam, 1596. Während Holland unter der spanischen Seeblockade leidet, bricht eine gefährliche Schiffsexpedition unter dem Kommando von Willem Barentsz (Derek de Lint) und Kapitän Jacob von Heemskerck (Victor Reinier) auf, um eine neue Seeroute nach China zu finden. Mit an Bord ist der junge Gerrit de Veer (Robert de Hoog), der in die Tochter des berühmten Astronoms Petrus Plancius (Jan Decleir) verliebt ist. Gerrit will sich auf der Expedition beweisen, um Catherina (Doutzen Kroes) endlich heiraten zu dürfen. Die Bedingungen auf dem Schiff sind schwierig für Gerrit, der Ton innerhalb der Crew ist rau. Auf ihrem Weg durch das Polarmeer versuchen Barentsz und Heemskerck die Insel Nova Zembla nördlich zu umfahren, doch dann bleibt das Schiff im Eis stecken. Die Crew muss fortan im arktischen Winter um ihr Überleben kämpfen …

Fazit:

Ein 3D Film aus den Niederlanden? Keine Ahnst, der Film widmet sich nicht dem Käse oder Clog. Mit Nova Zembla haben unsere Nachbarn ihr Talent bewiesen. Nicht jeder Film muss ein riesiges Budget haben zum brillieren. Die Filmlänge von 108 Minuten ist angenehmen und keine Minute zu lang. Einziges Manko sind die schauspielerischen Leistungen. Dem Zuschauer fällt es schwer einigen Darstellern die Rolle zu 100% abzukaufen. Doch der Gesamteindruck wird keinesfalls getrübt. Der 3D-Effekt ist ebenfalls gelungen, es wird versucht eine Tiefe für den Zuschauer zu erschaffen. Große Effekthascherei darf man hier nicht erwarten.

Nova Zembla 3D ist durchaus ein Kauf wert.



Über den Autor

Chris Zerner