Gegner des Afganistan-Einsatzes der Bundeswehr scheinen einen Anschlag auf das Anwesen des Schauspielers Til Schweiger verübt zu haben. Am Sonntagabend wurden sechs große Farbbeutel auf Schweigers Haus geworfen. Dem Hamburger Morgenpost liegt nun ein vermeintliches Bekennerschreiben vor.

Am gestrigen Sonntag wurde das Haus von Schauspieler Til Schweiger Ziel eines Anschlages von Gegnern des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. Bisher noch unbekannte Täter warfen sechs große Farbbeutel auf das Haus von Schweiger, womit sie ihren Unmut ausdrücken wollten. Der Hamburger Morgenpost liegt ein Bekennerschreiben vor, in dem die Täter Schweiger vorwerfen, mit seinem Film Schutzengel den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu verherrlichen.

Deutsche Kriegseinsätze mit allen ihren Folgen sollen als normal und gerecht empfunden und akzeptiert werden.

Die Agentur von Schauspieler Til Schweiger wollte sich zunächst nicht zu den Vorfällen äußern. Derzeit wird durch die zuständige Polizeidienststelle gegen die Gruppe, die sich die Tatortverunreiniger_innen nennt ermittelt. Neben dem Anschlag auf das Haus, wurde auch das Auto von Schweigers Freundin angezündet, welches vollständig ausgebrannt ist.

Til Schweiger gilt als der momentan beste deutsche Schauspieler und war zuletzt im Hamburger Tatort als Nick Tschiller zu sehen.



Über den Autor

Sebastian Siepmann