Spring Break steht vor der Tür. Wie jedes Jahr bereiten sich hunderttausende amerikanische Jugendliche darauf vor, die kurzen Ferien im Frühjahr zu nutzen, um wie die Heuschrecken in den Strandmetropolen von Florida, Kalifornien und Mexiko einzufallen. Das Programm: sich ein paar Tage der absoluten Maßlosigkeit, dem bedingungslosen Exzess hinzugeben, mit Sex, Drogen, Alkohol und lauter Musik zu feiern, bis nicht einmal mehr der Doktor kommt, um dann wieder zurückzukehren in ihren tristen Alltag.

03_SpringBreakersVon Kindesbeinen an sind Brit (Ashley Benson), Candy (Vanessa Hudgens), Cotty (Rachel Korine) und Faith (Selena Gomez) beste Freundinnen. Jetzt stehen die Spring Breaks vor der Tür und die Girls wollen, wie so viele Mädchen in ihrem Alter, nach Florida und dort richtig Gas geben. Das nötige Kleingeld, um den Trip zu finanzieren, beschaffen sie sich kurz entschlossen durch einen Überfall – und überschreiten damit eine gefährliche Grenze, von der es kein Zurück gibt.

© 2013 Wild Bunch Germany Euphorisch stürzen sich die Girls ins Abenteuer, taumeln von einem Exzess zum nächsten, bis sie auf einer Drogenparty festgenommen werden und im Knast landen. Rettung naht in Gestalt des unberechenbar-charismatischen Drogendealers Alien (James Franco), der die Mädchen aus dem Gefängnis holt. Durch seinen exzessiven Lebensstil beeindruckt er die vier und schnell stellt sich eine gefährliche Verbundenheit zwischen Alien und den „Spring Breakers“ ein. Gemeinsam erleben sie den wildesten Trip ihres Lebens – voller Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt.

Mit einem gnadenlos grellen und grotesk überzogenen Party-Movie macht Regisseur Harmony Korine (Drehbuch für Kids) seinem Namen als „Enfant terrible“ Hollywoods einmal mehr jede Ehre – und liefert zugleich eine fesselnd-verführerische Arbeit ab, deren krassen Oberflächenreizen sich auch ein breites Publikum nur schwer entziehen kann. Spring Breakers kommt am 21. März in die deutschen Kinos.



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Sebastian Siepmann