Die Telekom plant laut einer Meldung des Wall Street Journals beim spanischen Netzwerkausrüster FON einzusteigen. Damit ist der Weg für flächendeckende WLAN-Hotspots frei. Die Eigeninitiative von FON im Jahr 2007 schlug leider fehl.

Die Telekom plant Anteile des weltweit größten Ausrüsters von WLAN-Hotspots FON zu erstehen. Das geht aus einer heute erschienen Meldung des Wall Street Journals hervor. Die Investition ebnet den Weg für eine flächendeckende Ausrüstung mit WLAN-Hotspots. Jeder Nutzer, der seinen WLAN-Zugang zur Verfügung stellt, bekommt entweder die Möglichkeit andere FON Zugänge zu verwenden, oder 50% am Gewinn des jeweiligen Zugangspunktes. In erster Linie spricht die Telekom damit jedoch ihre eigenen Kunden an.

Bereits im Jahr 2007 startete FON eine Initiative zur Verteilung der Router, scheiterte jedoch an der deutschen Rechtssprechung. So ist ein Betreiber von WLAN-Hotspots für die Benutzung verantwortlich, Stichwort Störerhaftung.

Mit der Telekom im Rücken könnte es steiler bergauf gehen, und die Verbreitung stark erhöht werden. Neue Technik lässt den Nutzer den Hotspots nicht über das private Netzwerk ins Internet gehen, sondern erweitert den Zugang um eine zusätzliche Leitung.



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Sebastian Siepmann