Auf dem sozialen Netzwerk Facebook können Profile auch nach dem Tod eines Nutzers noch weiterexistieren. Auf sogenannten „Denkmal-Profile“ können Angehörige und Freunde dort ihre Trauer überwinden. In den USA hat laut dem Wochenblatt der „Facebook-Todesstreich“ an Popularität gewonnen.

Obwohl Facebook für die Accountumstellung einen Zeitungsartikel oder die Todesanzeige verlangt, gelang es in den USA vielen Personen Facebook zu täuschen. Sie meldeten ihre Freunde dem weltgrößten Netzwerk als tot. Zwar wird der Account nicht gelöscht, ein einloggen ist jedoch doch nicht mehr möglich, denn alle Funktionen wurden deaktiviert.

Auf eine Millionen User kommt nur ein Zuständiger!
Im Gespräch mit dem Wochenblatt vermutet der Social-Media-Experte Jonny Jelinek das „Überprüfungen nur stichprobenartig stattfinden“.

Die deaktivierten Accounts können alle wieder hergestellt werden. Dafür müssen die Betroffenen lediglich mit dem Facebook-Support Kontakt aufnehmen. Das funktioniert wie bei einem gehackten Account über http://facebook.com/hacked.



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Daniel Schmidt