WhatsApp dürfte wohl jedem Smartphone-Nutzer bekannt sein. Der Nachrichten-Dienst geriet aber zuletzt aufgrund von Sicherheitslücken immer wieder in die Kritik (4you2connect berichtete).

Da verwundert es auch nicht, dass aktuell eine gewisse Verunsicherung unter den Usern stattfindet. Nach Berichten über diese Sicherheitslücken und der generellen Ankündigung, dass WhatsApp für Android-Nutzer kostenpflichtig wird, schockte nun einige User folgende Kettennachricht, die gestern kusierte:

Whatsapp wird heruntergefahren am 28. Januar
Nachricht von Jim Balsamico (CEO der Whatsapp) Wir haben zu viele Nutzer auf Whatsapp. Wir bitten alle Nutzer, diese Botschaft an die gesamte Kontaktliste weiterzuleiten. Wenn Sie nicht weitergeleitet wird, nehmen wir Ihr Konto als ungültig und es wird innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöscht. Bitte diese Meldung NICHT ignorieren, sonst wird Whatsapp die Aktivierung ihres Kontos nicht mehr erkennen. Wenn Sie ihr Konto wieder aktivieren wollen nachdem es gelöscht wurde, wird eine Gebühr von 25,00 auf Ihre monatliche Rechnung hinzugefügt.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit aus dem Whatsapp Team ..

LETZTE WARNUNG!

Wenn Ihr WhatsApp Status
Error: status unavailable ist, dann sind Sie nicht ein häufiger Benutzer und um 17.00 Uhr CAT wird Whatsapp kostenpflichtug für Sie . Um sich als einen häufigen Benutzer zu kennzeichnen senden Sie diese Nachricht an 10 Leute, die es erhalten werden. (Doppelhaken)

Normalerweise schenkt niemand diesen Kettennachrichten wirklich einen Glauben, da WhatsApp allerdings tatsächlich Probleme hatte den Status der Nutzer anzuzeigen glaubten viele der User an diese Kettennachricht.

Natürlich ist nichts zu befürchten. WhatsApp selbst bestätigte, dass es sich nur um eine Falschmeldung handelt. Wir können euch auch nur dazu aufrufen Kettennachrichten nie zu glauben. Egal ob der SMS-Dienst Gratisguthaben verspricht oder Facebook kostenpflichtig werden soll, solchen Versprechen oder Drohungen braucht ihr nie glauben zu schenken. Ihr könnt euch hier auch an einer einfachen Checkliste orientieren, wenn ihr euch unsicher seid.

  1. Ganz einfach: Wenn euch das WhatsApp-Team erreichen will, dann würden sie jedem User direkt eine Nachricht schreiben. Da würde man kaum eine Kettennachricht einsetzen.
  2. Rechtsschreibfehler in einer offiziellen Meldung? Eher nicht. Besonders wenn der eigene Firmenname (Whatsapp statt WhatsApp) falsch geschrieben wird, sollte man stutzig werden.
  3. Euch wird Erlösung versprochen, wenn ihr an 10 Leute eine Nachricht weiterschreibt? Das würde ja heißen, WhatsApp kann sehen welche Nachrichten ihr an welche Personen schreibt. Neben dem riesigen Aufwand, ist die Vorstellung irgendwie gruselig...

Fazit: Lasst euch nicht für dumm verkaufen, glaubt keinen Kettennachrichten!

 

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Über den Autor

Chris Ebener