Jospeh Gordon-Levitt, wer ist das? "Der Typ aus Inception", werden die meisten sagen. Leider kriegt der junge Mann in meinen Augen deutlich zu wenig Beachtung. Mit der Rolle des Tom aus "(500) Days of Summer" hat er sich in die Herzen vieler Cineasten gespielt.
Auch in der neuen Herausforderung mit "50/50" beweist er sein Talent umso mehr. An der Seite von Seth Rogen bekommen wir ein harmonierendes Duo auf der Mattscheibe präsentiert, Humor meets Drama.

 

 

Die Geschichte von 50/50 ist relativ einfach erzählt:

Bei Adam (Joseph Gordon-Levitt) wird im Alter von 27 Jahre eine seltene Krebsform diagnostiziert. Sein Bester Freund Kyle (Seth Rogen) unterstützt ihn stets und zeigt ihm die wahren Freuden des Lebens.

Viele Faktoren deses Film sind stimmig und erfrischend, aber auch negative Punkte möchte ich nicht unter den Teppich kehren.
Trotz interessanter Story und einer guten Mischung aus Humor und Drama, wurde es in einigen Passagen langweilige und man sehnte sich nach den nächsten Cut. Leider hatte ich nicht die Möglichkeiten, den Film im Kino auf mich wirken zu lassen.
Schauspielerisch gibt es wenig zu kritisieren. Seth Rogen spielt seine Rolle solide wie eh und je, der Schatten von Jospeh Gordon-Levitt ist zu groß zum brillieren. Die Academy hat diesen Film komplett ignoriert, trotz zweifacher Golden Globe Nominierung, ganz nachvollziehen kann man solche Entscheidungen nicht. "50/50" ist auch für mich nicht der Topfilm des Jahres, aber allein für die Schauspielerische Leistung des Adam wäre es Gordon-Levitt gegönnt gewesen.

Fazit:
Mit "50/50" macht man wenig verkehrt. Ein durchweg interessantes Drama mit gewaltigem Schauspieltalent. Denkt an die Taschentücher beim DVD-Abend!



Über den Autor

Chris Zerner