Der iPhone-Hersteller Apple wurde jetzt von einem südkoreanischen Gericht zu einer Geldstrafe von umgerechnet knapp 2.000€ verurteilt. Nie zuvor wurde Apple von staatlichen Behörden zur Verantwortung gezogen. In den USA mussten Apple sowie auch Google bereits Rechenschaft über die Datensammlungen ablegen, wurden jedoch nicht verurteilt.

Die Korea Communications Commission (KCC) hat Probleme in den Standortdiensten bei Apple sowie in Googles Betriebssystem Android festgestellt und verlangt nun das Schließen dieser Lücken.

Apple hat das Leck bereits im Mai behoben, wohin gegen Google betont, dass die Daten ausschließlich dann gesammelt werden, wenn der Nutzer diesem zugestimmt hat.

Bereits im Juli hat ein südkoreanischer Anwalt einen Schadensersatz von ca. 670€ erstritten, da Apple Daten sammelte. In Seoul wird derzeit eine Sammelklage von knapp 30 iPhone Nutzern bearbeitet, während fast 30.000 weitere Nutzer über eine Klage nachdenken.



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Sebastian Siepmann