Immer eine neue Korrektur, wieder eine andere Idee. Bevor die ersten Sätze dieser Kolumne entstanden sind, vergingen bereits gefühlt mehrere Stunden. In Wirklichkeit waren es aber nur ein paar Minuten die mich, trotz alledem, fast zum Verzweifeln gebracht hätte.

Wie soll nämlich ein Redakteur die erste Kolumne einer wöchentlichen Reihe starten? Mal ganz abgesehen von den vielen Formalien, Richtlinien oder sonstigen im Deutschunterricht zu lernenden Regeln, gibt es dafür kein wirkliches Rezept.Eigentlich soll sich hier nur aufgeregt werden: Über die Gesellschaft, den Konsum oder irgendwelche Trends, die absolut kein Mensch braucht. Dabei weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Schon jetzt geht mir aber vor allem der „Diablo 3“-Hype auf die Nerven – Gibt es überhaupt noch andere aktuelle PC-Titel? Die ganze Zeit schon frage ich mich nämlich, wieso Blizzard nicht einfach noch mehr Kopien gefertigt hat. Mein Bruder hängt mir in den Ohren, hätte er doch so gerne dieses Spiel...

Aber auch ich würde mich schon gerne wieder mal an einem Barbar probieren. Die Verkäufer belächeln Einen ja nur. Ausverkauft! Mit etwas Glück, vielleicht am Samstag – Heute ist Freitag und gemeint ist nicht der Tag morgen.

Wie kann es sein, dass so wenig Spiele ausgeliefert worden sind? Seit wann muss Blizzard denn sein Spiel so pushen – Der Publisher kannte die hohe Nachfrage und hätte durchaus mit dem Ansturm rechnen können. Und obwohl schon knapp fünf Millionen Spieler registriert sind, ist die Nachfrage weiter stark. Gar keine Chance für mich das Spiel im Laden zu bekommen. Wobei mir das bei dem Wetter auch irgendwie egal ist.

Oder bin ich einfach nur zu geizig? Amazon bietet nämlich eine sofort-lieferbare Version Diablo III (uncut) für knapp 80€ an – Immerhin „nur“ 20€ über dem eigentlich Kurs?

Alternativ habe ich sogar noch Diablo II und die passende Erweiterung „Lord of Destruction“ im Regal stehen – Verdammt war ich darauf stolz. Und heute? Nur ein weiterer Staubfänger im Regal. Ob die CD noch funktioniert? Ich will es besser gar nicht wissen...



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Daniel Schmidt