Sasha Baron Cohen hat es wieder einmal geschafft, sich perfekt zu präsentieren. Nachdem er bereits auf vielerlei Kritik gestoßen ist, inszenierte er seinen Auftritt als Diktator Aladeen auf der Weltpremiere in London vollkommen perfekt.

Der neue Film von Borat-Schauspieler Sascha Baron Cohen wurde gestern in London vorgestellt. Cohen inszenierte eine perfekte Show. Er fuhr mit einem goldenem Jeep vor. Die Fans übernahmen die Rolle des jubelnden Volkes. Im Schlepptau hatte Diktator Aladeen auch eine ganze Reihe hübscher junger Frauen in Uniform. Zudem trug Aladeen eine Waffe.

Cohen erklärte, er hätte noch einen Termin zum Abendessen mit Englands Premierminister David Cameron. Keiner sei so günstig wie er. Für das Essen hätte er 300.000 Pfund bezahlt. "Jeder hat seinen Preis, aber Cameron ist einfach billiger als der Rest.", so Cohen. Auf die Frage, was er zu Bundeskanzlerin Merkel sage, erwiderte er: "Sie ist eine gute Führerin, sollte jedoch eine Geschlechtsumwandlung in Betracht ziehen."

Auch das englische Königshaus wurde vom Diktator aufs Korn genommen. So erklärte Cohen, dass er gute Beziehungen zu Prinzessin Diana hatte. "Um eine lange Geschichte kurz zu fassen: Ich bin der Vater von Prinz Harry. Von seiner Mutter hat er die helle Haut geerbt und von mir die Freude daran, sich als Nazi zu verkleiden."

Bereits während der Oscar-Verleihung sorgte Cohen für einen Eklat. Er erschien auf dem Event als Aladeen und verstreute die "Asche" des gestorbenen nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-Il. Der BBC-Reporter Ryan Seacrest musste dran glauben, und bekam die Asche über den Kopf.

Der Diktator ist Cohens erster Film mit einem Drehbuch entstand. General-Admiral Aladeen ist ein Herrscher, der nicht zufällig an Potentaten und Tyrannen wie Muammar al-Gaddafi, Saddam Hussein und Osama bin Laden erinnert, Atombomben baut, nonstop Todesurteile verhängt und Israel auslöschen will. Ein Besuch der UNO wird ihm zum Verhängnis, da sein Onkel ihn durch einen Doppelgänger ersetzt. Aladeen muss sich als amerikanischer Bürger etablieren.

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Die Oscars sind der begehrteste internationale Filmpreis für Schauspieler und Filmemacher. Der Goldjunge wird jedes Jahr im Februar im Dolby Theatre verliehen.

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Sebastian Siepmann