Die VZ-Netzwerke ( SchülerVZ, StudiVZ und MeinVZ ) gehörten vor einigen Jahren noch zu den beliebtesten sozialen Netzwerken in Deutschland. Mittlerweile wurden sie vom amerikanischen Konkurrenten Facebook fast völlig verdrängt.

Dennoch möchte Investor Holtzbrinck weiter am Netzwerk festhalten. Gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“ bestätigte Markus Schunk, Chef von Holtzbrinck Digital, das man das soziale Netzwerk noch nicht abgeschrieben habe.

Deshalb plant das Unternehmen einen umfassenden Relaunch im nächsten Sommer.

Dazu soll auch wieder Geld in Marketing-Aktivitäten investiert werden. Damit erhoffen sich die Besitzer wieder ein besseres Image. Trotz sinkender Nutzerzahlen zählen die Netzwerke immer noch zu den „trafficstärksten“ Plattformen in Deutschland.

Als Konkurrenz zu Facebook sieht sich das Unternehmen aber nicht: Stattdessen möchte man ein spezialisiertes Alternativangebot aufbauen. Insgesamt sieht das auch einen strengeren Umgang mit den deutschen Datenschutzrichtlinien vor und eine Konzentration der Zielgruppe auf Schüler und Studenten.

Ein Verkauf im letzten Jahr ist gescheitert. Daraufhin folgte in weniger als drei Monaten ein Relaunch aller Projekte.



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Daniel Schmidt