Der Streit um die Verwendung der neuen Nano-SIM-Karte geht unentwegt weiter. Die Standardisierungsbehörde ETSI vertagt die Entscheidung auf Ende Mai. Eine Einigung ist jedoch bei weitem noch nicht zu erkennen.

Beim Streit um die zukünftige Nutzung der Nano-SIM-Karten hat es bislang noch keinen Konsens gegeben. Die Standardisierungsbehörde ETSI (European Telecommunications Standards Institute) möchte bislang scheinbar auch keine Meinung äußern. Die Entscheidung wurde auf Ende Mai verschoben, und wird sich somit noch einige Tage hinziehen.

Zwei große Lager stehen sich feindlich gegenüber. Apple möchte die neue Generation der Karten nutzen, Nokio und der Blackberry Hersteller RIM hingegen möchten auf die Kompatibilität verzichten, und eher eine Art Micro-SD verwenden. Apple würde laut eigenen Aussagen die notwendigen Patente für die Nutzung der Nano-SIM kostenfrei lizenzieren. Dies gilt allerdings nur unter der Bedingung, dass alle anderen Patentinhaber ebenfalls auf Einnahmen durch Lizenzen verzichten würden.

Bildquelle: Klaus Stricker  / pixelio.de

[toggle title="Näheres zur Nano-SIM-Karte"]Durch die neue Generation der SIM-Karte sollen Mobiltelefone in Zukunft schmaler werden. Der nicht mehr verwendete Platz im Mobiltelefon kann somit für andere Bauteile verwendet werden, wie zum Beispiel einen größeren Akku.

Die dritte Generation der SIM-Karte stammt wurde vom Münchener Unternehmen Giesecke & Devrient entwickelt und soll 30 Prozent kleiner sein, als ihr Vorgänger, die Micro-SIM. Die Maße der neuen Karte betragen 12x9 Millimeter bei einer 15 Prozent geringeren Dicke als die Micro-SIM. Durch die Nutzung von Adaptern soll eine Verwendung als normale SIM-Karte weiterhin möglich sein.[/toggle]



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Sebastian Siepmann