Videotheken mit zeitweiligen Wachstum: Mit dem Internet und Onlinestreaming-diensten  kam eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Filmverleih. Vor allem die Plattform kino.to bereitete der Branche Kopfschmerzen.

Online kostenlos Filme oder Serien anschauen, statt dafür sich bewegen und noch bezahlen müssen. Millionen schauten täglich auf der Internetseite Streams an. Seit der Schließung der Seite durch die Polizei verzeichnete Media Control ein Zuwachs um 28,9 Prozent in der Woche nach Schließung.

Mit Launch der Folgeplattform kinox.to fiel laut giga.de die Anzahl der Verleihvorgänge erstmals seit Schließung wieder ins Minus.

Die GVU gab bekannt, dass der deutsche Staat durch illegale Video-Portal jährlich bis zu 43,8 Millionen Euro an Steuereinnahmen verliert.


Wie kann man das Problem lösen?
Bisher gab es nur wenige Ansätze diese Probleme zu lösen. Streaming-Dienste sind komfortabel und kostenlos. Auf diesen Markt wollen die Filmverleiher aber scheinbar nicht reagieren. Die Verleih-Preise werden stattdessen jährlich immer teurer.

Abgegeben werden Preise immer an den Endverbraucher. Kino und Film wird mittlerweile immer mehr zu einem Luxusbesuch. Am Wochenende sind Ticketpreise von bis zu 15€ keine Seltenheit mehr. Ein Trend der nach unserer Meinung nicht so weitergehen darf.

Dabei macht es doch die Musikbranche vor:  Dort haben sich legale Streamingdienste schon lange etabliert.

In Deutschland ist vor allem das kostenlose Simfy (Bild links) ein voller Erfolg. Wieso nicht ein ähnliches Konzept adaptieren?



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Daniel Schmidt