Viele Hersteller für Speichermedien haben akute Engpässe bei der Fertigung ihrer Produkte. Verantwortlich hierfür ist die Flutkatastrophe in Thailand. Stark betroffen sind unter anderem die Hersteller Western Digital (WD), Hitachi und Seagate. Ihre Zulieferer können aktuell kaum bis gar nicht liefern.

Besorgt reagieren auch die Industrieriesen wie Appel, Intel und Dell. Die Produktionsprobleme können die Fertigung in den Produktionsstätten der Giganten ins Stocken bringen.

Aktuell sind die Preise für Festplatten um 10%-20% gestiegen.  Beispielsweise ist das Festplattenmodell Western Digital Caviar Green SATA II 2TB (WD20EARS) von 65 Euro auf 85 Euro gestiegen.

Inwieweit die Branche der Naturkatastrophe trotzen kann, ist nicht bekannt.  Bereits Anfang des Jahres hat der PC-Sektor die Katastrophe in Japan überstanden und sich kaum davon beeinflussen lassen.

Wer eine neue Festplatte kaufen möchte, sollte also schnell zugreifen. Die nächsten Tage wird es mit Sicherheit weitere Preissteigerungen geben.



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Chris Zerner