Forscher des Lehrstuhls für Netz- und Datensicherheit der Ruhr-Universität Bochum haben ein Datenleck beim Onlinehändler aufgespürt. Sie erlangten Zugang zu Daten eines Kunden und konnten diese sogar verändern.

Forscher des Lehrstuhls für Netz- und Datensicherheit der Ruhr-Universität in Bochum haben ein Datenleck bei Amazon aufgedeckt. "Wir hatten Zugriff auf alle Daten eines Kunden, hätten auch gespeicherte Daten verändern können.", so Juraj Somorovsky, der die Idee zum simulierten Angriff auf den Onlinehändler hatte.

Die Lücke wurde dem Unternehmen bereits Ende letzten Jahres mitgeteilt, welches diese bereits geschlossen hatte. Aufgrund von umständlichen Veröffentlichungswegen von Forschungsarbeiten, kommt die Lücke erst jetzt an die Öffentlichkeit.

Mit einem kleinen Programm gelang es den Forschern, die Daten eines Kunden abzufangen und komplett zu ändern. "Das wäre auch mit jedem anderen Account möglich gewesen", so Somorovsky. Das Leck wurde beim Amazon Dienst AmazonCloud entdeckt, welches als zukunftsweisend gilt. Daher sollten solche Lücken in Zukunft vermieden werden, und rechtzeitig erkannt werden.

Quelle: Welt Online


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Sebastian Siepmann