Den sozialen Netzwerken StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ laufen die Nutzer weg. Seit Wochen sinken die Zahlen der registrierten Nutzer. Besitzer Holtzbrinck bleibt auf seinem Netzwerk sitzen.

Dabei schien es eigentlich eine Erfolgsgeschichte zu sein: In den ersten Jahren stieg die Anzahl der registrierten User stetig weiter. Für 85 Millionen Euro kaufte der Holtzbrinck Verlag die drei Portale. Neben normalen User investierten auch Firmen in das Portal und boten eine interessante Abwechslung.

Mit Facebook kam jedoch die Wende: Das internationale soziale Netwerk Facebook eroberte den deutschcen Markt im Schnellflug. Die VZ-Netzwerke wollten dem mit besseren Datenschutz entgegenwirken, konnten den reichlichen Userabgang jedoch nicht stoppen.

„Es kann niemandem recht sein, wenn der Markt durch Facebook monopolisiert wird, das beim Datenschutz keine Rücksichtnahmen kennt.“ (Holtzbrinck-Manager über Soziale Netzwerke) Quelle

Nachdem kein Käufer gefunden wurde, soll das Portal StudiVZ in drei Monaten komplett relaunched werden.



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Daniel Schmidt