Wieso man im Sozialen Netzwerk Facebook nicht immer das schreiben soll, was man denkt ist bekannt. Was es bewirken kann, zeigt nun ein neuerlicher Fall des Duisburger Mittelfeldspielers Burakcan Kunt.

Der 23jährige Youngster Burakcan Kunt vom Zweitligisten MSV Duisburg betreibt eine Facebook-Fanpage. Soweit nichts ungewöhnliches. Doch am gestrigen zehnten Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York, postete er einen Status in seinem Profil, der ihm sogar eine Haftstrafe einbringen kann.

Der Mittelfeldspieler schrieb in seinem Profil "Mohammed Atta Airlines ...". Dieses Verhalten ahndete sein Arbeitgeber mit einer Abmahnung sowie einer Geldstrafe in noch unbekannter Höhe. Das Geld muss Kunt an eine Opferorganisation der Anschläge spenden.

Neben den Konsequenzen, die der Verein bereits gezogen hat, drohen dem Duisburger auch Strafrechtliche. Das Strafmaß bei Verherrlichung von Terroranschlägen reicht bis zur Haftstrafe.



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Sebastian Siepmann