Der BVB hat den eigentlich bis 2020 laufenden Vertrag für eine Zusammenarbeit mit Konami bezüglich des PES Franchises vorzeitig und einseitig gekündigt. Mit ein Grund dürfte die Lizenz des Reviernachbarn gewesen sein.

Noch vor einigen Wochen hat Konami groß und breit mit dem BVB in PES 2019 geworben. Nun hat die Borussia den Vertrag, der eigentlich noch zwei Jahre laufen sollte, einseitig gekündigt. Für den Publisher Konami sei diese Entscheidung überraschend gewesen. Auf Twitter hat der Bundesliga-Vierte eine Stellungnahme dazu abgegeben. Darin heißt es, man habe sich nach "sorgfältiger Überlegung entschieden" die Kooperation mit Konami "vorzeitig zu beenden, um künftig wieder mit dem Hersteller der erfolgreichen 'FIFA'-Serie, EA Sports, zusammenzuarbeiten. Mit ein Grund für die Kündigung könnte sein, dass Konami den Revier-Nachbarn Schalke in das Spiel einfließen lassen wird. Doch freute man sich mit einem Seitenhieb auf den BVB.

Bei Schalke unterstützt man "im Gegensatz zu anderen die Erweiterung des hauptsächlichen Geschäftsfeldes Fussball auf den virtuellen Rasen". Der FC Schalke 04 unterhält, genau wie der VfL Bochum, im Gegensatz zum BVB ein eigenes eSports Team, dass FIFA 18 professionell auf Turnieren spielt.

PES 2019 wird erstmals seit zehn Jahren ohne die UEFA Lizenzen für die Champions League herausgebracht. Die Lizenzen für die dänische Superliga, die Primeira Liga aus Portugal, der belgischen Pro League, der Schweizer Super League, der Ladbrokes Premiership aus Shottland, der argentinischen Primera Divisón sowie der Premjer-Liga aus Russland konnte sich Konami hingegen sichern. Release für PES 2019 soll der 30. August 2018 für PlayStation 4, Xbox One sowie den PC sein.



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Sebastian Siepmann