Das MMORPG "Albion Online" besticht durch sein klassenloses, "Du-bist-was-du-trägst"-System. Krieger, Zauberer oder doch Bogenschütze? Es gibt keine Grenzen bei Albion Online.

Am 17. Juli ist das Sandbox-MMORPG Albion Online offiziell gestartet. Bereits zum Start sind die ersten Spieler an den Startinseln angekommen und schreiben fortan die Geschichte von Albion. Begonnen hat die Entwicklung von Albion vor mehr als fünf Jahren in Berlin bei Sandbox Interactive. Das klassenlose System bei Albion Online erlaubt es dem Spieler, dass zu sein, was er gerade sein will. Trägt der Charakter zum Beispiel Schwert und Schild, so ist er ein Nahkämpfer. Hat der Charakter jedoch ein Zauberbuch in der Hand so kann er mit Magie seine Feinde bekämpfen. Dabei sind nicht nur bei der Ausrüstung keine Grenzen gesetzt. Auch die Berufe sind nicht festgelegt. So kann jeder Charakter Kürschnern, dem Bergbau nachgehen oder Bäume fällen. Jeder Charakter kann also jedem Beruf nachgehen, dabei muss er jedoch für jeden Beruf die Fähigkeiten einzeln ausbauen.

Möchte der Spieler nun einem Sammelberuf nachgehen, Gegenstände herstellen oder doch Erfolg im Kampf suchen? Dem Spieler ist durch dieses System in Albion Online keinerlei Grenze gesetzt. Egal für welchen Zweig man sich entscheidet, Reichtum kann man immer erlangen.

Möchte der Spieler den Weg des Krieges einschlagen, so gibt es jede Menge Gelegenheiten, sein Können unter Beweis zu stellen. Dungeons mit mächtigen PvE-Gegnern und Gebiete für den PvP-Kampf warten in Albion Online auf den Spieler. Auch die Guild-vs.-Guild Kämpfe stellen den Spieler und seine Mitabenteurer vor immer neuer Herausforderungen.

Sammler und Handwerker finden mit dem ausgeklügelten Wirtschaftssystem ihr Glück bei Albion Online. Denn Angebot und Nachfrage bestimmen voll und ganz die Wirtschaft im Spiel. Alle Gegenstände werden durch Spieler hergestellt oder gebaut. Wer geschickt produziert und handelt kann in Albion Online unermesslichen Reichtum erlangen.

Das Schicksal eines jeden Charakters wird durch das Schicksalsbrett bestimmt. Jede Tätigkeit, wie etwa das Töten von Kreaturen, das Sammeln von Erzen oder Hölzern oder das Herstellen von Rüstungen und Waffen bringt dem Charakter Ruhm ein, der bei einer gewissen Anzahl an Ruhm den nächsten Punkt auf dem Brett freischaltet. Dadurch erhält der Spieler Zugriff auf neue Werkzeuge fürs Sammeln, neue Bauanleitungen zum Erstellen von Waffen und vieles mehr. Durch das Schicksalsbrett kann der Spieler jederzeit sehen, welche Aufgaben er noch zu erfüllen hat, um bestimmte Gegenstände freizuschalten. Eine Gesamtansicht gibt es leider nicht, dafür ist das Brett einfach zu groß. Es gibt jedoch keine Einschränkungen auf dem Brett. Wenn zunächst der Fokus auf das Sammeln gelegt wurde, kann später noch immer der Krieg gegen diverse Kreaturen gelegt werden. Dieses „Du-bist-was-du-trägst“-System lässt einfach alles offen.

Albion Online

Albion Online ist laut eigenen Angaben das erste PC-Spiel, dass auch auf Tablets das volle Spielerlebnis ohne Abstriche ermöglicht. Heruntergeladen werden kann Albion Online direkt auf der Website. Wer Albion Online spielen möchte, muss sich ein Anfänger Paket zulegen, dass derzeit im eigenen Shop ab 29,95 $ erworben werden kann. Größere Pakete enthalten zudem einige Extras.


Zusammenfassung

Die Idee hinter Albion Online ist spannend. Das klassenlose System erlaubt es dem Spieler das zu sein, wonach ihm gerade ist. Muss er in diversen anderen MMORPG erst einmal den Charakter wechseln, so kann er bei Albion Online einfach die Ausrüstung ändern und schon ist wer vom Zauberer zum Bogenschützen geworden. Ähnlich verhält es sich mit den Berufen. Diese sind nicht festgelegt und so kann der Spieler einfach alles sammeln, herstellen oder bauen, je nach Fertigkeitslevel. Das Wirtschaftssystem, dass durch die Community jahrelang in der Beta getestet wurde sucht seinesgleichen. Angebot und Nachfrage bestimmen Preis aller Gegenstände in Albion Online. Die fehlende Internationalisierung, eines Spiels das auch Deutschland kommt, bringt einen Minuspunkt mit sich. Sind hier und da einige Übersetzungen schlecht oder gar nicht gegeben. Die Grafik ist neben der fehlenden Hintergrundhandlung das größte Manko. Mit aktuellen Spielen kann man hier auf keinen Fall mithalten, möchte man vermutlich auch gar nicht. Aber auch alte Games des Genres, wie etwa World of Warcraft, kommen mit besserer Grafik daher. Die Überlastung der Server schreiben wir einmal dem Launch vor kurzer Zeit zu. Die Probleme sollten schnell behoben sein.

Handlung:
Gameplay:
Grafik:
Sound:
Details:

Durchschnitt ∅:


Über den Autor

Sebastian Siepmann