Die Bioshock-Reihe wusste von Anfang an zu begeistern. Nicht zuletzt die Auszeichnungen für den dritten Teil der Reihe - Bioshock Infinite - vor dem Release sprechen Bände. Nun ist die komplette Reihe in überarbeiteter Form für PlayStation 4 und Xbox One, sowie den Computer erschienen. Wir haben uns Bioshock: The Collection einmal näher angesehen.

Seit dem 16. September ist Bioshock: The Collection für PlayStation 4, Xbox One und als Steam Update verfügbar. Wir kamen in den Genuss die komplette Bioshock Reihe in einer überarbeiten Version für die PlayStation 4 einmal näher zu begutachten. So wie man die Reihe aus dem Hause 2k bereits kennt, kommt sie auch in der Remastered Version daher. Eine spannende Story von Anfang in Bioshock über den zweiten Teil bis hin zu Infinite.

Das war es im Grunde auch schon. Die Story hat sich selbstverständlich nicht verändert. Es geht für Jack nach einem Flugzeugabsturz im ersten Teil mit der Tauchglocke nach Rapture, die Unterwasserstadt, die von Andrew Ryan erbaut wurde. Dort wartet Atlas auf uns, der von nun an nicht mehr von unserer Seite weicht. Es gilt ADAM zu sammeln, Big Daddys zu erledigen und die Little Sisters zu retten oder auszubeuten. Eben alles so, wie wir es bereits kennen. Gleiches gilt auch für Infinite. Hier geht es natürlich zusammen mit Booker DeWitt in die Wolkenstadt Columbia, um Elizabeth zu retten.

Grafisch wurde mit der Sammlung der Spiele einiges getan. Die Texturen laden selbstverständlich noch immer zum Verweilen in Rapture ein. Diese wurden noch ein wenig schärfer gezeichnet und mit einem stärkeren Kontrastversehen. So lässt sich das Spiel endlich auch in Full HD genießen. Wenn wir an die Version für PlayStation 3 bzw. Xbox 360 zurückdenken, so konnten wir trotz USK 18 Freigabe nicht in den ungeschnittenen Genuss des Spiels kommen. Anders ist dies nun: Die komplette Collection enthält die ungeschnittene Version der Spiele. So lassen sich mittels Telekinese auch Leichen durch die Gegend schleudern, und die Schadenstexturen sind komplett sichtbar.

Eine große Neuerung in Bioshock, und leider nur dort, sind die Filmrollen, die im gesamten Spiel eingesammelt werden können. Diese schalten ein Interview mit dem Chef Designer Ken Levine sowie dem Kopf der Animatoren Shawn Robertson frei, die als eine Art Regiekommentar herhalten sollen. Diesen gibt es allerdings nur in gestückelter Version im Museum und nicht live im Spiel, wie etwa bei The Last of Us.

Für Spieler, die bereits einmal Bioshock gespielt haben, gibt es einen neuen Schwierigkeitsgrad, der selbst den erfahrensten Bioshock-Spieler noch einmal auf die Probe zu stellen vermag. Die Multiplayer-Inhalte wurden bei den beiden letzten Episoden der Reihe komplett außen vorgelassen. Zurecht, denn diese waren doch immer nur mehr ein nötiges Beiwerk der Spiele als ein großer Spaß.

Bioshock: The Collection enthält selbstverständlich sämtliche DLCs für Bioshock, Bioshock 2 und Bioshock Infinite. Besitzer der PC Versionen bekommen über Steam die Remastered Version kostenlos geliefert. Für Konsolenspieler ist das Update da schon ein wenig teurer. Freigegeben ist das Spiel, nicht zuletzt aufgrund der nun nicht mehr geschnittenen Szenen, ab 18 Jahren. Erhältlich ist Bioshock: The Collection bei Amazon und diversen weiteren Anbietern.