Ganz klar. Dieses Spiel ist keines für lange Gaming-Sessions am Abend. Nach zwei bis drei Stunden bleibt der Spielspaß einfach aus. Der Grund ist leider alles andere als für das Spiel sprechend. Wir haben Q.U.B.E. einmal näher betrachtet.

Q.U.B.E. wurde schon vor einer ganzen Weile für verschiedene Konsolen vorgestellt. Mit dem Director's Cut wurde im Nachhinein noch eine Story integriert, die jedoch ein wenig Fehl am Platze ist. Das aus Q.U.B.E. bekannte Puzzlegenre ist geblieben. Beides wurde nun irgendwie miteinander verwoben, was nicht wirklich gelungen ist.

Die Story versetzt den Spieler in einen stummen Charakter, der er nicht einmal ganz zu Gesicht bekommt. In der aus Ego-Shootern bekannten Perspektive muss der Spieler verschiedenste Rätsel lösen. Das ganze findet in einer Testanlage statt. Die Story wird ohne viel Geschmack durch Funksprüche ins Spiel gebracht. Die Testanlage sei, so der Funkspruch, im Weltall und rast auf die Erde zu, um diese zu zerstören.Ein weiterer Funkspruch jedoch verrät, dass sich der Spieler in einer unterirdischen Welt befindet und niemals mehr aus der Testanlage herausfinden wird.

Wirklich einlassen kann man sich nicht auf die Geschichte des Spiels. Mit ein Grund ist der stumme Charakter, der nicht ein einziges Wort von sich gibt. Auch die kurze Spielzeit von Q.U.B.E. Director's Cut verleiht dem Spiel nicht mehr Ausdruck. Nach nur zwei bis drei Stunden endet das - vom Gameplay her ansehnliche - Spiel bereits. Und man versteht das absolute Desinteresse des Hauptcharakters.

Der Spielspaß steht bei Q.U.B.E. eigentlich weit im Vordergrund. Die Rätsel, dessen Mechanik nicht näher erläutert werden, bieten dem Spieler einige knifflige, jedoch nicht zu schwierige Aufgaben. Neue Möglichkeiten werden nicht näher erläutert und müssen durch den Spieler selbst entdeckt werden. Nachdem sich diese eingeprägt haben, werden sie in komplexeren Rätseln verwendet. Der Spieler löst die Rätsel mit Hilfe von Licht, Magneten und verschiedenen Plattformen. Dem Spiel fehlen allerdings komplexe, ineinander verschachtelte Rätsel, die alle Arten bieten.

Die Steuerung des Spiels ist recht simpel gehalten, jedoch recht gewöhnungsbedürftig. Bei Rätseln, die eine schnelle Raektion erfordern ist es häufig sehr schwer, die Kamera anzupassen und reagieren zu können.

Der Rest des Spiels rund um Grafik und Sound wirken recht solide. Das Spiel läuft flüssig und hat keine fehlerhaften Texturen. Gut so. Die kurze Spielzeit spricht jedoch für sich. Für einen Preis von rund 10 Euro kann man etwas mehr erwarten.


Zusammenfassung

Handlung:
Gameplay:
Grafik:
Sound:
Details:

Durchschnitt ∅:


Über den Autor

Sebastian Siepmann