Mini-PCs sind der absolute Trend. Wenig Stromverbrauch, und jede Menge Leistung. Und das für wenig Geld. Der absolute Marktführer ist der Rapsberry-Pi, der nicht nur für Bastler jede Menge Spaß mitbringt.

Mini-PCs sind ein Traum. Minimales Format, wenig Stromverbrauch und viel Leistung. So zum Beispiel auch der Rapsberry Pi, der mit dem B+ Modell vor kurzem auf den Markt gekommen ist. Dieser hat für einen Preis von unter 40 Euro eine enorm gute Ausstattung. Als Prozessor wird ein leistungsstarker ARM Cortex A7 Quard-Coremit 4 x 900 Megahertz genutzt. Die vier Rechenkerne alleine versprechen schon jede Menge Power.

Der Broadcom BCM2836 Chip und der 1 Gigabyte große Arbeitsspeicher sprechen ebenfalls für sich. Der Raspberry Pi B+ hat im Vergleich zum Vorgänger B bereits doppelt so viele USB-Anschlüsse. Der Lan-Anschluss (Standard RJ45 mit 10 / 100 MBit) ist jedoc gleich geblieben.

Der Raspberry Pi ist dank seines integrierten Multimedia-Dual-Core-Prozessors in der Lage, HD-Videos ruckelfrei abzuspielen. Viele Modelle, die auf Microsoft-Software setzen und älter als 2 Jahre sind, haben hier schon enorme Probleme.

Als Betriebssystem auf dem Raspberry eignen sich diverse Linux-Distributionen, wie Raspbian (basiert auf Debian) Pidora (Fedora-Ableger) oder Arch Linnux. Auch Windows Betriebssysteme lassen sich auf dem Mini PC installieren. Das Betriebssystem wird dabei auf einer SD-Karte installiert, die im internet Card-Reader genutzt wird. Eine zusätzliche Festplatte ist intern am Raspberry Pi nicht verbaut. Hier eignen sich häufig, je nach Art der Benutzung externe Festplatten, ab einer Größe von einem Terrabyte.

Der Raspberry Pi eignen sich besonders gut, als kleines Mediencenter am Fernseher, wenn dieser nicht internetfähig ist, als Steuereinheit bei der Hausautomatisierung (Stichwort Smart Home) oder als selbstgebaute Cloud-Lösung, um auf externe Dienstleiter verzichten zu können.

Weitere Informationen zum Raspberry Pi2 gibt es jede Menge im Internet. Für Bastler empfehlen sich diverse Miiikroelektroik Foren. Wer mehr aus seinem Raspberry Pi2 machen möchte, sollte sich hier einmal umschauen.



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Sebastian Siepmann