Ferne Besucher kamen dieser Tage auf die Erde um sich der Probleme des "Deutschen Bermudadreiecks" anzunehmen. Die Boovs kümmerten sich um die schändlichsten Bauprojekte Deutschlands. Kein schöner Anblick wenn man als Fortschrittsnation gelten will.

Sie kamen auf unsere Erde und segneten den Planeten mit ihrer fortschrittlichen Technik und ihren überlegenen Sitten und Gebräuchen – die Rede ist von unseren intergalaktischen Wohltätern, den Boovs. Jetzt haben sie die Dinge, die wir Menschen nicht in den Griff bekommen, ordentlich „rund“ gemacht.

Nicht genug, dass Menschenbauwerke ohnehin hässlich eckig sind – in Deutschland werden die großen Projekte nichtmal ordentlich zu Ende gebaut, wie das Interstellare Boov-Bauamt mit Befremden feststellte. Also gab der große und weise Anführer Captain Smek einen wie immer wohl durchdachten Befehl an seine Truppen: „Hört mich an! Ein Bahnhof, ein Flughafen und eine Philharmonie nicht gerade das sind, was wir Boovs schön finden. Aber wir uns entschlossen haben zu helfen den Menschen bauen die Gebäude, um neuen Platz zu haben für unser Volk! Nicht, dass sich die Menschen noch vor schlechtes Laune rot verfärben.

Der fantastische und mit Wissen gesegnete Herrscher Captain Smek sendete einige seiner erfahrensten Boov-Baumeister aus, um sich der Problembauten anzunehmen. In Berlin angekommen, wunderten sich die fabelhaften und willkommenen Gäste von weit auswärts vor allem über die Probleme, die sich ihnen beim Bau des Flughafens offenbarten: „Ich gar nicht hinsehen kann. Soviele Ecken überall! Ich nicht verstehen kann, wieso die Erdenbewohner nicht bauen einen wohlgeformten, runden Raumhafen wie wir Boovs “, gab der zuständige Baukontrolleur zu Protokoll.

Währenddessen machte sich eine weitere Truppe erlesen schlauer Boovs auf ins schwäbische Stuttgart. Dort unterstützten sie die emsig aber erfolglos arbeitenden Einheimischen sogleich bei der Bohrung eines Eisenbahntunnels: „Die Erdlinge nur 10 Meter Tunnel am Tag schaffen können, sie sagen, aber wir nicht wissen, wieviel ist das. Also wir den Tunnel in zwei Tagen gebohrt haben. Das Spaß gemacht hat! Der Tunnel boovisch rund geworden ist!“, zeigte sich der weit gereiste Einsatzleiter zu Recht begeistert vom Tagewerk seiner Elitearbeiter.

Bei ihrem Flug über Berlin, der vom neuen, wunderschön kuppel- und blasenförmigen Flughafen BER startete, befahl der ehrwürdige Captain Smek dann auch gleich den Bau seiner neuen Residenz: „Ein Schloss auf der Erde ich mir sehr gut als mein neues Zuhause kann vorstellen. Wir es also schnell fertig gebaut haben und auch bald einziehen werden“, rief der erleuchtete Herrscher in einer flammenden Rede vor seinem nun eckenfreien Berliner Schloss.

Die Hamburger Elbphilharmonie erstrahlt nun ebenfalls in neuem Glanz – die Alien-Wohltäter haben hier erfolgreich Ecken und Kanten des Gebäudes abgefeilt. Das lief nicht ohne Mühen ab: „Um dieses Bauwerk zu bauen, wir haben eine ganze Woche gebraucht, das uns sehr leid tut. Normalerweise es wäre schneller gegangen, aber das Absägen dieser hässlichen, unboovischen Spitzen ganz schön viel Zeit gebraucht hat“, gab ein sichtlich bedrückter Boov-Architekt zu Protokoll.

Wir wissen nicht, was diese wundervollen fremden Gäste noch alles vorhaben und wie sie unsere gute alte Erde noch in neuer Pracht erstrahlen lassen, aber wir werden das ab dem 26. März 2015 erfahren. Denn dann startet HOME - EIN SMEKTAKULÄRER TRIP in den deutschen Kinos.

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Sebastian Siepmann