Das türkische Familienministerium macht sich für ein Verbot des beliebten Spiels Minecraft stark. Das Spiel basiere, so das Ministerium, auf Gewalt.

Die Politik mal wieder. Das türkische Familienministerium will das Spiel Minecraft verbieten lassen. Es beruhe auf Gewalt, so das Ministerium. Zwar könne das Bauen von eigenen Welten und Inhalten die Kreativität steigern, was auch der Hauptinhalt von Minecraft ist. Das Ministerium sieht jedoch das Verteidigen der eigenen Gebäude als einen Akt der Gewalt an.

Für Jugendliche bestehe die Gefahr, dass sie die Konsequenzen von Gewalt falsch einschätzen. Zudem bestehe die Gefahr der sozialen Isolation, so lautet der Text weiter. Genau das habe das Ministerium anhand eines neunjährige Kindes festgestellt.

Das Familienministerium strebt ein landesweites Verbot des Spiels an. Das Verfahren sei bereits angelaufen. Im Vergangenen Jahr wurde Minecraft durch Microsoft aufgekauft



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Sebastian Siepmann