Es ist ein bewährtes Albtraum-Szenario: Jemand erwacht nach einer  hochprozentigen Nacht an einem fremden Ort – und dann beginnen die Schwierigkeiten. Ein Film a la „Hangover“.

Maedelsabend_DVD_Standard_888430001190_3DDie ehrgeizige Journalistin Meghan Miles (Elizabeth Banks) wird plötzlich von ihrem Verlobten verlassen und auch ein neuer Job als Nachrichtensprecherin bei einem landesweiten TV-Sender, mit dem sie schon fest gerechnet hat, geht an eine Andere. In ihrer Verzweiflung lässt sich, die sonst eher konservative Meghan, von zwei Freundinnen, Rose (Gillian Jacobs) und Denise (Sarah Wright Olsen), zu einem Mädelsabend überreden, an dem alle Sorgen vergessen werden sollen. Tatsächlich benimmt sich Meghan lockerer als sonst, was auch an den Unmengen von Alkohol liegen mag, die sie in der Disko zu sich nimmt. Sie wird von dem charmanten Schriftsteller Gordon (James Marsden) aufgegabelt und wacht später in seinem Bett auf, wobei sie erfährt, dass sie doch noch im Rennen um den ersehnten Job ist. Alles was sie tun muss, ist am nächsten Tag rechtzeitig zum Vorsprechen beim Sender am anderen Ende LAs zu erscheinen. Dies stellt sich mit abgeschleppten Auto, ohne Handy und unter polizeilicher Verfolgung plötzlich als ziemlich schweres (und lustiges) Unterfangen heraus...

Nach der romantischen Nacht erwacht Megahn verkatert und bemerkt, dass ihr Chef  seit Stunden versucht sie zu erreichen:  Ihr Traumjob ist plötzlich wieder frei, sie muss nur pünktlich zu den Abendnachrichten im Studio sein. Sie schleicht sich aus dem Haus, wobei sie dummerweise Handy und Brieftasche vergisst – und auch ihr Auto ist nirgends zu sehen…

Während man denkt schlimmer kann es nicht mehr werden, hat man sich geirrt. Megahn sieht grade noch, wie ihr Auto abgeschleppt wird und beschließt deshalb sich ein Taxi zu nehmen. Der Taxifahrer (Ken Davitian), der Meghan in ihrem knappen Kleidchen und ihren hochhackigen Schuhen für eine Prostituierte hält und sie daher nach einem kaum übersetzbaren Missverständnis zu einem Stripclub bringt und nicht zum Abschleppplatz ist erst der Anfang. Als sie nicht zahlen kann, zückt er eine Knarre und schließlich schlägt er vor, sie solle ihre Schuld mit einem Lapdance zu einem Song von Alanis Morissette begleichen.

Daraufhin wird sie von der Polizei wegen Prostitution verwarnt, welche Maghan aber nicht aussprechen lassen um ihre Situation zu erklären.

 

 

 



Über den Autor

Julia Bitzuga