Cloudspeicher gibt es mittlerweile wie Sand am Meer – überbieten können sich die bisherigen Bewerber aber scheinbar nur durch mehr Gratisspeicher für den User. Mit einem neuen Schweizer Dienst soll der Markt scheinbar aufgemischt werden.

Seit dem 17. März ist die Betaversion von Oboom.com gestartet. Das Freemium-Modell bietet alle registrierten Usern fünfzig Gigabyte Speicher gratis. Seinen Tarif kann man bereits ab € 2,40 auf 500 Gigabyte erweitern. Neben dem Web-Dashboard kommen in den nächsten Wochen Apps für alle gängigen Plattformen: mobile Apps für Android und iOS, sowie Desktop Apps für Windows und Mac OS. Laut Oboom „mit einigen Überraschungen im Vergleich zu Mitbewerbern“.

In einer Pressemitteilung äußerte sich der Geschäftsführer Ferdinand Julian Schweers auch gegenüber möglichen Zweifeln am Datenschutz. „Cloudspeicher sind längst massentauglich geworden und kommen in der Freizeit, in Teams, Schulen und Universitäten zum Einsatz. Nach der großen Verunsicherung über eine mögliche Datenspionage bei US-Internetunternehmen möchten wir dem wachsenden Markt erstmals eine ernstzunehmende europäische Cloudspeicher-Alternative anbieten.

Wann zieht Dropbox nach?
Spätestens jetzt sollte sich der Marktführer Gedanken machen: Wie lange kann man noch konkurrenzfähig bleiben? Der Dienst bietet seinen Usern nämlich nur zwei Gigabyte kostenlosen Speicher an. Dieser lässt sich zwar durch Freundeswerbung erweitern, ist aber mit einem kleinen Aufwand verbunden. Ein Upgrade auf Pro liegt bei $ 9,99!

 



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Daniel Schmidt