Trotz immer mehr zunehmender Nutzung von legalen Plattformen wie MyVideo oder YouTube fordert die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) wieder einmal Netzsperren für illegale Streamingplattformen.

Trotz immer stärker werdenden Marktanteilen legaler Streamingangebote für Filme und TV-Serien wie z.B. MyVideo fordert die GVU erneut Netzsperren. In einer Studie, welche von der GVU in Auftrag gegeben wurde, gaben 30 Prozent der Befragten an, ihre Filme über legale Portale zu beziehen. Nur rund 19 Prozent - von der GVU auf rund 1,2 Millionen Benutzer hochgerechnet, gaben an, illegale Seiten zu nutzen.

26 Prozent nutzen die Online-Mediatheken der TV-Sender (z.B. RTLNow). Die am häufigsten genutzte illegale Quelle war nach wie vor das bereits geschlossene kino.to (siehe unser Artikel vom NN). Acht Prozent der Nutzer gaben an, illegale Sharehoster für TV-Serien zu verwenden.

Zusammenfassend ergab die GVU-Studie, dass legale Portale auf dem Vormasch sind. Trotz dieser Entwicklung fordert die GVU weiterhin Netzsperren. "Als ultima ratio [...] anonym betriebene illegale Seiten unerreichbar machen", so der Geschäftsführer der GVU, Matthias Leonardy.

Quelle: Chip.de



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Sebastian Siepmann